Sexualisierte Gewalt und sexueller Missbrauch sind keine neuen Phänomene. Sie ziehen sich durch viele Lebensbereiche, ereignen sich aber überwiegend im familiären Umfeld der Opfer. Leider machen sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche auch vor dem Sport nicht halt.
Im Gegenteil, der Sport ist ein besonders sensibler Bereich, weil Sportvereinen sehr viele junge Menschen anvertraut sind und pädosexuell veranlagte Personen sich für ihre Straftaten gern Orte suchen, an denen sie relativ leicht Kontakt zu Kindern und Jugendlichen herstellen können.
Aus diesem Grund stehen Sportvereine und Sportverbände in einer besonderen Verantwortung. Es gilt, die Aufmerksamkeit für die Probleme zu schärfen und Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu ergreifen. Die Landeskommision Berlin gegen Gewalt hat daher ein Präventionsprojekt in Kooperation mit dem Landessportbund, der Sportjugend Berlin, dem Berliner Fußballverband und dem Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk zum Thema "Sxuelle Gewalt im Sport" durchgeführt. Dabei ging es um die Qualifizierung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern zur Erkennung von Kindeswohlgefährdungen in Form von sexuellen Übergriffen sowie um Einsetzung und Schulung von Kinderschutzbeauftragten in Vereinen und Verbänden, die bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch die Koordination der Informationsflüsse und der einzuleitenden Maßnahmen übernehmen können.
Unsere Trainer und Betreuer im Jugendbereich, haben alle das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis abgegeben.

Die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist zur Zeit erster Ansprechpartner zum Thema sexueller Missbrauch oder Gewalt an Kindern und Jugendlichen.
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